Eine Anfrage kommt rein: 12. Oktober, Stadtfest, Stage-Time 20:30. Ihr wisst in dem Moment nicht, ob der Drummer da im Urlaub ist, ob der Bassist wieder bei seiner Zweitband spielt und ob der Techniker überhaupt kann. Also geht die Frage in die WhatsApp-Gruppe — und drei Tage später hat einer nicht geantwortet, zwei haben „müsste gehen“ geschrieben und niemand weiß mehr, ob das jetzt eine Zusage war.
Bandycal macht aus jeder Anfrage eine Abstimmung. Jedes Mitglied tippt Ja, Klären oder Nein — und alle sehen sofort, ob die Band an dem Termin komplett ist.
Warum die Terminfrage in der Band so weh tut
Die WhatsApp-Gruppe vergisst nichts — und findet nichts
Eine Bandgruppe ist ein Mischkanal: Memes, Setlist-Diskussionen, Fotos vom letzten Gig, Links zu Proberaum-Angeboten. Mittendrin steht irgendwo die Frage nach dem 12. Oktober. Wer zwei Tage später reinschaut, scrollt an der Frage vorbei — nicht aus Desinteresse, sondern weil sie zwischen 60 anderen Nachrichten steht. Die Info ist da, aber sie ist nicht auffindbar.
Dazu kommt: Eine Chat-Nachricht ist kein Zustand. „Ja passt“ von vor drei Wochen sieht heute genauso aus wie „ja passt“ von gestern — nur dass sich seitdem der Schichtplan geändert hat.
„Müsste gehen“ ist keine Zusage
Das eigentliche Problem sind die Halb-Antworten. „Wahrscheinlich“, „muss ich noch klären“, „glaub schon“. Der Tourmanager muss dann raten, ob er dem Veranstalter zusagen kann oder nicht. Sagt er zu und einer fällt aus, sucht er zwei Wochen vor dem Gig eine Aushilfe. Sagt er ab, obwohl alle gekonnt hätten, ärgert sich die halbe Band.
Was fehlt, ist ein sauberes drittes Signal zwischen Ja und Nein: „Klären“ — ich will grundsätzlich, ich muss aber noch etwas abklären. Damit kann ein Tourmanager arbeiten. Mit „müsste gehen“ nicht.
Doodle-Müdigkeit ist real
Terminumfragen sind für einmalige Sachen gebaut: ein Meeting, ein Grillabend. Eine Band bekommt aber nicht eine Anfrage — sie bekommt über das Jahr verteilt zwanzig, dreißig, und jede braucht ihre eigene Umfrage, ihren eigenen Link, ihre eigene Erinnerung. Nach der fünften Umfrage im Quartal klickt keiner mehr freiwillig.
Und selbst wenn alle abstimmen: Die Umfrage kennt den Gig nicht. Sie weiß nichts von der Venue, der Gage, der Stage-Time, dem Rider. Sobald der Termin steht, fängt die Arbeit von vorne an — in einer anderen App, meistens in einer Tabelle oder wieder im Chat.
Der Preis pro Kopf schreckt ab
Viele Team-Tools rechnen pro Nutzer ab. Bei einer siebenköpfigen Band plus Techniker und zwei Aushilfen wird das schnell teuer — und die Aushilfe, die zweimal im Jahr einspringt, zahlt garantiert nicht mit. Also nimmt man doch wieder WhatsApp.
Ausführlich sortiert, was Chat und Terminumfrage können und wo sie aufhören: Bandtermine planen — warum WhatsApp + Doodle nicht reichen.
So läuft eine Terminanfrage mit Bandycal
1. Anfrage anlegen — einmal, für alle
Der Tourmanager legt den Termin an: Datum, Venue, Ort, was schon bekannt ist. Der Rest kann später dazu. Alle Mitglieder bekommen eine Push-Benachrichtigung aufs Handy, die Anfrage landet in der App unter Anfragen.
2. Jede und jeder tippt einmal
Ja, Klären oder Nein — ein Tap, fertig. Kein Link, kein Login-Ritual, keine Umfrage, die man erst suchen muss. Wer „Klären“ tippt, blockiert den Termin nicht, macht aber sichtbar, dass da noch etwas offen ist.
Und weil Proberäume gerne im Keller liegen: Die Stimme wird lokal gespeichert und automatisch nachgesendet, sobald wieder Netz da ist. Abstimmen funktioniert offline.
3. Der Stand ist immer sichtbar
Statt einen Chat rückwärts zu lesen, seht ihr eine Liste: wer zugesagt hat, wer noch offen ist, wer abgesagt hat. Wenn zwei Leute fehlen, weiß der Tourmanager, wen er anrufen muss — und muss nicht die ganze Band nochmal fragen.
4. Entscheiden, ohne die App zu wechseln
Aus der Abstimmung heraus wird der Gig bestätigt oder abgesagt. Aus der Anfrage wird ein echter Termin — mit allen Zeiten, Kontakten und Unterlagen, die dazugehören. Wer die Details braucht, findet sie ab dann an einem Ort statt in fünf Chats.
5. Der Termin landet automatisch im Kalender
Bestätigte Gigs und Optionen wandern per Kalender-Abo in den iPhone- oder Google-Kalender jedes Mitglieds. Einmal eingerichtet, danach nie wieder abtippen — auch nicht, wenn sich die Stage-Time zwei Tage vorher noch ändert.
Was das im Bandalltag ändert
- Zusagen sind verbindlich. Ein Tap auf „Ja“ steht sichtbar da, mit Namen. Das ist etwas anderes als ein Daumen-hoch-Emoji unter einer Nachricht.
- Die Historie bleibt. Jeder Gig, den ihr je gespielt habt, ist nach Jahren sortiert und durchsuchbar. Wer wann zugesagt hat, wo ihr vor drei Jahren gespielt habt, wie weit es dahin war — alles noch da.
- Aushilfen und Technik kosten nichts extra. Das Abo zahlt die Band, nicht der Kopf. Wer in mehreren Bands spielt, braucht trotzdem nur einen kostenlosen Account und wechselt per Tap zwischen den Bands.
Häufige Fragen
Ersetzt Bandycal unsere WhatsApp-Gruppe?
Nein — und das soll es auch nicht. Die Gruppe bleibt für alles, wofür ein Chat gut ist: Zurufe, Fotos, Diskussionen, Blödsinn. Was rausgeht, sind die Termine. Die Frage „wer kann am 12.?“ wandert in eine Abstimmung, die einen klaren Stand hat. Erfahrungsgemäß wird der Chat dadurch nicht leerer, sondern nur wieder benutzbar.
Was bedeutet „Klären“ bei der Abstimmung?
„Klären“ heißt: Ich will grundsätzlich, aber ich muss noch etwas abklären — Schichtplan, Urlaub, Familie, ein anderer Gig. Es ist kein weiches Nein und keine halbe Zusage, sondern ein sichtbarer offener Punkt. Der Tourmanager sieht auf einen Blick, bei wem er nachhaken muss, und muss nicht alle nochmal anschreiben.
Muss jedes Bandmitglied etwas installieren?
Bandycal läuft im Browser und lässt sich als App auf den Home-Bildschirm legen — auf dem iPhone über das Teilen-Symbol in Safari, auf Android über „App installieren“ im Chrome-Menü. Kein App-Store, kein Update-Zwang. Wer das nicht will, benutzt einfach den Browser; die Abstimmung funktioniert genauso.
Was ist, wenn im Proberaum kein Netz ist?
Dann stimmt ihr trotzdem ab. Die Antwort wird auf dem Gerät gespeichert und automatisch nachgesendet, sobald wieder eine Verbindung da ist. Auch die zuletzt geladenen Gigs und Infos sind offline sichtbar — praktisch im Keller, im Tourbus und in Venues mit dicken Wänden.
Wir spielen alle in mehreren Bands. Braucht jeder mehrere Konten?
Nein. Ein Account reicht für alle deine Bands — du wechselst per Tap zwischen ihnen und kannst in jeder Band eine andere Rolle haben (Admin, Tourmanager oder Mitglied). Push-Benachrichtigungen bekommst du aus allen Bands, in denen du drin bist. Bezahlt wird pro Band, nicht pro Person.
Was kostet das, und wie fangen wir an?
Ein Abo pro Band: 6,99 € im Monat für Bands bis 10 Mitglieder, 12,99 € für bis zu 30 Mitglieder (oder 69 € bzw. 129 € im Jahr). Der Funktionsumfang ist bei beiden Stufen identisch — der Unterschied ist nur die Zahl der Mitglieder. Vorher könnt ihr 30 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten anzugeben, und danach monatlich kündigen.